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Die titellose Skulptur von Christian Friedrich entzieht sich jeglicher Kategorisierung. Zu einem fiktiven Flugobjekt, einem raumschiffartigen Gebilde, einem Wesen mit Insektenanmutung oder dem Skelett eines prähistorischen Tieres könnte man Ähnlichkeiten sehen.

Aus polygonalen Aluminiumblechen gefertigt, mutet das geheimnisvolle Objekt in der Landschaft wie ein Fremdkörper an und suggeriert dabei ein utopisches Fluggefährt. Im Aufbau emporragend und lediglich an drei Punkten am Boden befestigt, erhält es den Anschein des augenblicklichen Abhebens oder Landens.

Zu Leichtigkeit und Dynamik verhilft der Künstler der über drei Meter hohen Skulptur mit der Durchbrechung der zusammenlaufenden Glieder, welche die Sicht von der Außenhaut in das Innere lenkt. Der Innenraum dieser einzelligen Flugkabine weist dem Betrachter hinter einem fiktiven Bedienungspult seinen Standpunkt zu und eröffnet den Panoramablick auf die umgebende Natur.
Die Matrix der Bedienung – das Schaubild – taucht an anderer Stelle auf. Dem Künstler dient diese als Instrument für die Entwicklung einer freien, nicht hergeleiteten Formensprache. Das von ihm erstellte Schaubild eines Schaltplans als autonomer Teil des Werks ist grundlegender Baustein seiner künstlerischen Arbeiten.


Material

Aluminiumbleche
H 3,3 m x B 4,6 m x L 3,3 m


Künstlerischer Werdegang

Jahrgang 1977

Christian Friedrich beginnt sein Studium der Bildhauerei 1998 an der der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
2000 wechselt er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe zu Prof. Harald Klingelhöller.
Neben der Kunst gilt sein Interesse der Philosophie und ev. Theologie (Studium an den Universitäten in Tübingen und Heidelberg).


Standort

Streckenabschnitt Merchingen – Bronnacker