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13 Ohne Titel

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13 portrait

13 Strasse

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Die asphaltierte Straße, die sich wie ein endloses Band durch die Landschaft schlängelt, wird in einem kleinen Tal nahe der Stadt Ravenstein jäh unterbrochen. Ein gestauchter Asphaltteppich türmt sich vor dem Radfahrer wellenförmig auf und macht die Weiterfahrt unmöglich.

Der Asphalt, der den Weg markiert und das Reisen erleichtert, wird hier zu einem Hindernis, das die Fahrt unterbricht. Auf einer Strecke von ca. elf Metern verliert der Radweg seine eigentliche Funktion und Benutzbarkeit und wird selbst zur Skulptur. Vorbeikommende Radfahrer sind gezwungen, die
asphaltierte Fläche zu verlassen und das Hindernis zu umfahren.

Als wäre die Straße aus Gummi, spielt diese den Bewegungsablauf einer großen Schlange oder einer gewellten Teppichdecke nach, entfaltet die Wirkung eines mäanderartigen Ornaments oder erinnert an Wellen am Meer. Wer an gewohnten Verhältnissen festhalten möchte, so die Intention des Künstlers, wird an dieser Stelle eines Besseren belehrt!


Material

faserverstärkter Spritzbeton
H 3,90 m x B 3 m x L 11,50 m


Künstlerischer Werdegang

Jahrgang 1975

1997 schließt Andreas Kiessling seine Ausbildung als Steinmetz ab.
Vor seinem Studium der Freien Bildhauerei an der Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design Halle bei Prof. Azade Köker arbeitet er bis 2001 im Bereich Bühnenbild und Technik beim Performancetheater „Titanick“ in Münster und beim Leipziger Opernensemble.
2003 wechselt er in die Klasse Bildhauerei/Metall zu Prof. Andrea Zaumseil.


Standort

Streckenabschnitt Merchingen – Bronnacker, kurz nach Ortsausgang Merchingen