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Ravenstein

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Die Stadt Ballenberg und die Gemeinden Erlenbach, Hüngheim, Merchingen, Ober- und Unterwittstadt gründeten 1971 das jüngste Städtchen im Bauland mit Namen Ravenstein. Jeder der Stadtteile hat seinen eigenen Charme und seine Relikte aus der Vergangenheit. Reste der alten Straße, die Karl der Große von Würzburg in die Schweiz führen ließ, können aufmerksame Besucher noch in Ballenberg entdecken.

Jörg Metzler, der berühmte Bauernführer aus Ballenberg, setzte durch seine Beteiligung am Bauernaufstand die Selbstverwaltung aufs Spiel. Nur das Stadtrecht von 1306 blieb erhalten. 1971, im Zuge der Gemeindereform, ging dieses auf Ravenstein über.

Der Pfingstmarkt im Stadtteil Merchingen, der jeweils am Pfingstmontag und Pfingst-dienstag zum Flanieren einlädt, geht auf die „Jahrmarktsfreyheit“ aus dem Jahr 1570 zurück.
Sehenswertes

Das Städtchen ist stolz auf sein Renaissance-Schloss aus dem 16. Jh., das im Stadtteil Merchingen thront. Unter der Regie eines Fördervereins liebevoll und sorgfältig renoviert, ist es aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und hat sich zu einem vorzeigbaren Schlosshotel und zur Begegnungsstätte für die Ravensteiner entwickelt. Hinter den dicken Mauern des wohl ältesten Gebäudes von Merchingen verbergen sich prächtige Wandmalereien im Erdgeschoss und Originalfresken im Obergeschoss. Sehenswert ist auch der renovierte Getreidespeicher mit dem Rittersaal. Für Führungen an der Rezeption anmelden.

Ein Blick in die Unendlichkeit ist im Stadtteil Oberwittstadt möglich. Die Sternwarte mit einem 2,5 t Teleskop gehört zu den größten Observatorien Europas in privater Hand. Anmeldung unter Tel. (06297) 95033, Prof. Gisbert Krause.

Nach dem Besuch bei der Sternwarte empfiehlt sich ein Blick in das Steine-Museum in der Herderstraße. Die außergewöhnliche Kollektion faszinierender Steine ist über Jahrzehnte gewachsen und wird vom Museum der sprechenden Steine präsentiert.
Anmeldung  unter Tel. (06297) 41 53 90 oder unter www.sprechende steine.de, Eintritt frei.

Der Stadtteil Erlenbach liegt idyllisch am gleichnamigen Flüsschen, einem Zufluss der Jagst. Zu besichtigen ist hier die Heimatstube Erlenbach, die den Wandel der Landwirtschaft im Laufe des 20. Jhs. aufzeigt. Präsentiert werden neben Vereinsakten, Fahnen und bäuerlichen Geräten auch die Einrichtungen von Handwerker- und Bauernstuben sowie das historische Mobiliar einer Schule.
Öffnungszeiten nach Bedarf, Auskünfte unter Tel. (06297) 358.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Stadtteil Unterwittstadt im Jahr 1361. Empfehlenswert ist ein Besuch in der Michaelskirche, der ältesten der sieben Ravensteiner Kirchen. Das spätgotische Sterngewölbe des Chores und das ebenfalls spätgotische Maßwerk der Fenster legen das ausgehende 15. Jh. als Bauzeit nahe. Von einer Restaurierung im 18. Jh. stammen die schönen Stuckverzierungen der Decke im Langhaus und das Deckengemälde, das bei der letzten Innenrenovierung farbenprächtig erneuert wurde. Zu den größten Schätzen der Unterwittstadter Michaelskirche zählt eine Figur des Erzengels Michael, dem Schutzherrn der Kirche. Vermutlich wegen ungeschickter Bemalung galt sie lange Zeit als wertlos. Bei der Renovierung 1952 wurde erkannt, dass die Plastik der Schule Tilman Riemenschneiders zuzuschreiben ist.
Termine zur Besichtigung unter Tel. (06297) 704.

 

Angebote

Sport- und Tennisanlagen
Golfanlage „Kaiserhöhe“

 

Kontakt und Infos

http://www.ravenstein.de/
Stadtverwaltung: Tel. (06297) 9200-0