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Seckach

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Inmitten sanft geschwungener Hügel in waldreicher Umgebung liegt die Gemeinde Seckach mit ihren Ortsteilen Großeicholzheim, Seckach und Zimmern. Bereits im 8. Jh. urkundlich erwähnt, blickt das reizende Örtchen auf eine reiche Geschichte zurück. Die alten Ortskerne erstrahlen durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in neuem Glanz, und das Auge freut sich an so manch gut erhaltenem Fachwerkhaus. Naturliebhaber genießen herrliche Ausblicke auf den Odenwald und verweilen an romantischen Bachläufen oder schön angelegten Naturweihern. Neben der reizvollen Landschaft und der guten Luft ist die Gemeinde vor allem auch als Kunstort bekannt. Das geflügelte Wort „In Seckach keimt die Kunst“ begrüßt den Besucher und weist darauf hin, dass hier die bildenden Künste gefördert und geschätzt werden.

 

Sehenswertes

Die katholische Pfarrkirche St. Sebastian war einst in den Tagen, als das „Große Sterben“ über das Land hineinbrach, ein Zufluchtsort. In ihr versammelten sich seit dem Pestjahr 1635 die Gläubigen der Region. 1856 wurde die Kirche zum Abbruch versteigert und im neugotischen Stil wieder neu errichtet. Prächtige Schmuckstücke sind die Bilderzyklen der Fenster, der Hochaltar mit den Lindenholzreliefs der vier Evangelisten und die beiden Seitenaltäre St. Marien und St. Sebastian.

Für einen Besuch des an der Heinrich-Magnani-Straße in Richtung Kinder- und Jugenddorf Klinge gelegenen originellen Skulpturen-parks sollte man sich 1 Stunde Zeit nehmen. Auf dem Fußweg, der sich in Form einer Acht durch den Gemeindewald schlängelt, begegnen dem Betrachter über 80 Skulpturen, die sich eindrucksvoll in die Natur einfügen. Infos unter www.skulpturenpark-seckach.de.

Mit dem Wasserschloß der Herren von Eicholzheim welches 1773-77 in seine heutige Gestalt umgebaut wurde, verfügt der Stadtteil Großeicholzheim über ein historisches Gebäude, das seit 2008 ein heimatliches Museum sowie die "Tenne" einen liebevoll renovierten Veranstaltungsraum, beherbergt.  
Im Ortsteil Zimmern führt ein Abstecher unterhalb des Radwegs an der Kirche des hl. Andreas (1805) vorbei zu dem an der Seckach gelegenen Bachlehrpfad, der äußerst informativ über das Leben im und am Gewässer aufklärt.

Angebote

Ganzjährig geöffnetes Hallenbad mit Dampfbad, Sauna und Liegewiese, Kegelbahnen im Sportheim Seckach, Tennisplätze, Reiterhöfe

Kontakt und Infos

www.seckach.de
Bürgerbüro: Tel. (06292) 9201-12

Rosenberg

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Die Gemeinde Rosenberg mit den Ortsteilen Bronnacker, Hirschlanden, Rosenberg und Sindolsheim liegt im malerischen Kirnautal. Im Jahr 1251 erstmals urkundlich erwähnt, finden sich in den Gässchen hie und da noch Denkmäler einer alten Adelstradition. Das Schloss der Herren von Rosenberg fiel 1926 bis auf Teile des Untergeschosses einem Brand zum Opfer. Reizvoll in Wiesen und Wälder eingebettet, ist der Ort besonders für seinen Grünkern bekannt. Jedes Jahr zur Grünkernzeit im Juli findet ein Grünkernfest in Sindolsheim statt.


Sehenswertes

In den Blick fallen gleich die zwei Kirchen, die im Zentrum von Rosenberg einträchtig beieinander stehen. Die barocke katholische Pfarrkirche St. Karl Borromäus aus dem Jahr 1789 beeindruckt im Inneren durch üppigen Schmuck. Das Altarbild zeigt die Himmelfahrt Mariens.  Dem unbekannten Maler diente ein Stich des flämischen Meisters Peter Paul Rubens als Vorlage. Die Kirche beherbergt auch Bilder eines Kreuzwegs von dem bekannten Malerpfarrer Sieger Köder aus Rosenberg/Württemberg (geb. 1925).

Die Kriegswirren unbeschadet überstanden hat auch die evangelische Kirche im neugotischen Stil aus dem Jahr 1852. Das wohl kostbarste Stück ist die schöne reliefgeschmückte Kanzel mit den Darstellungen der vier Apostel und das Altarbild des badischen Hofmalers Wilhelm Dürr. Besichtigungen auf Anfrage unter Tel. (06295) 92010, Bürgerbüro

Ein Besuch bei den noch genutzten Grünkerndarren, die sich 4 km von Rosenberg im Ortsteil Sindolsheim befinden, darf nicht fehlen. Der aus Dinkel gewonnene Grünkern wird hier auf großen Darrblechen über einem Holzfeuer getrocknet. Die kleinen feldscheunenartigen Gebäude wurden wegen der möglichen Feuergefahr meist an den Ortsausgängen erbaut.
Im Ensigheimer Tal, 1,5 km nach Ortsausgang von Rosenberg, stößt man auf die letzte noch betriebene Mühle der Gemeinde, die Tal- oder Rappenmühle. Grünkern und andere ökologisch angebaute Produkte sind hier erhältlich. Willkommen sind Besucher für einen Rundgang durch die Mühle.


Angebote

Tennisanlage, Kegelbahnen


Kontakt und Infos

www.rosenberg-baden.de
Gemeindeverwaltung: Tel. (06295) 9201-0

Die Geschichte des Grünkerns

Die erste urkundliche Erwähnung des Grünkerns findet sich bereits im Jahre 1660. Ungefähr zu dieser Zeit muss der Grünkern entdeckt worden sein.

Die Entstehungsgeschichte des Grünkerns ist in verschiedenen Varianten mündlich überliefert worden. Die im Bauland gängigste Version schildert die jahrelangen Missernten und Hungerkatastrophen. Auf Jahre großer Dürren folgten verregnete und nasskalte Sommer und das Korn verdarb noch vor der Reife auf den Feldern.

So wuchs der Dinkel in einem Sommer wieder gut heran, konnte jedoch wegen mangelnder Hitze nicht ausreifen. Es war zu befürchten, dass auch in diesem Jahr das Getreide auf den Feldern verfaulen würde – ein weiterer Hungerwinter drohte.

Aus dieser Not heraus trennten die Bauern die noch grünen Ähren von den Halmen und trockneten die Körner im Backofen. Dieser gedörrte Dinkel – der Grünkern – wurde zerrieben und die Spelzen von den Körnern getrennt. Letzteres wurde zu Mehl gemahlen und zu Brot verarbeitet. Allein das gebackene Grünkernbrot war wenig schmackhaft.

Doch Not macht bekanntlich erfinderisch: Fortan wurde der Grünkern als Suppeneinlage verwendet und erwies sich hier als nahrhaft, haltbar und überraschend wohlschmeckend.

Nur ein verschwindend kleiner Anteil des Grünkerns wird auch heute noch von Hand auf den traditionellen Darren getrocknet. Die alten Dorfbewohner erinnern sich noch gerne an die Zeit, in der die Darrfeuer die ganze Nacht hindurch brannten und die Kinder in der Glut die ersten Frühäpfel brieten. Zur Erntezeit Ende Juni/Anfang Juli liegt auch heute noch überall der Geruch des frisch gedarrten Grünkerns in der Luft.

Der Grünkern diente den Bauern vorwiegend zur Selbstversorgung und wurde nur in geringen Mengen gehandelt. Erst um 1850 wurde er in größerem Umfang angebaut. Nachdem die Bauern die Malzdarren der Bierbrauereien, Kalkhütten und Flachsdarren zum Trocknen benutzt hatten, ging man zum Bau spezieller Grünkerndarren über. 1870 wurde die erste Grünkerndarre in Rosenberg gebaut, 1882 folgte der Bau einer Darre in Sindolsheim.

Termine für Grünkernfeste unter www.rosenberg-baden.de

 

Ravenstein

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Die Stadt Ballenberg und die Gemeinden Erlenbach, Hüngheim, Merchingen, Ober- und Unterwittstadt gründeten 1971 das jüngste Städtchen im Bauland mit Namen Ravenstein. Jeder der Stadtteile hat seinen eigenen Charme und seine Relikte aus der Vergangenheit. Reste der alten Straße, die Karl der Große von Würzburg in die Schweiz führen ließ, können aufmerksame Besucher noch in Ballenberg entdecken.

Jörg Metzler, der berühmte Bauernführer aus Ballenberg, setzte durch seine Beteiligung am Bauernaufstand die Selbstverwaltung aufs Spiel. Nur das Stadtrecht von 1306 blieb erhalten. 1971, im Zuge der Gemeindereform, ging dieses auf Ravenstein über.

Der Pfingstmarkt im Stadtteil Merchingen, der jeweils am Pfingstmontag und Pfingst-dienstag zum Flanieren einlädt, geht auf die „Jahrmarktsfreyheit“ aus dem Jahr 1570 zurück.
Sehenswertes

Das Städtchen ist stolz auf sein Renaissance-Schloss aus dem 16. Jh., das im Stadtteil Merchingen thront. Unter der Regie eines Fördervereins liebevoll und sorgfältig renoviert, ist es aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und hat sich zu einem vorzeigbaren Schlosshotel und zur Begegnungsstätte für die Ravensteiner entwickelt. Hinter den dicken Mauern des wohl ältesten Gebäudes von Merchingen verbergen sich prächtige Wandmalereien im Erdgeschoss und Originalfresken im Obergeschoss. Sehenswert ist auch der renovierte Getreidespeicher mit dem Rittersaal. Für Führungen an der Rezeption anmelden.

Ein Blick in die Unendlichkeit ist im Stadtteil Oberwittstadt möglich. Die Sternwarte mit einem 2,5 t Teleskop gehört zu den größten Observatorien Europas in privater Hand. Anmeldung unter Tel. (06297) 95033, Prof. Gisbert Krause.

Nach dem Besuch bei der Sternwarte empfiehlt sich ein Blick in das Steine-Museum in der Herderstraße. Die außergewöhnliche Kollektion faszinierender Steine ist über Jahrzehnte gewachsen und wird vom Museum der sprechenden Steine präsentiert.
Anmeldung  unter Tel. (06297) 41 53 90 oder unter www.sprechende steine.de, Eintritt frei.

Der Stadtteil Erlenbach liegt idyllisch am gleichnamigen Flüsschen, einem Zufluss der Jagst. Zu besichtigen ist hier die Heimatstube Erlenbach, die den Wandel der Landwirtschaft im Laufe des 20. Jhs. aufzeigt. Präsentiert werden neben Vereinsakten, Fahnen und bäuerlichen Geräten auch die Einrichtungen von Handwerker- und Bauernstuben sowie das historische Mobiliar einer Schule.
Öffnungszeiten nach Bedarf, Auskünfte unter Tel. (06297) 358.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Stadtteil Unterwittstadt im Jahr 1361. Empfehlenswert ist ein Besuch in der Michaelskirche, der ältesten der sieben Ravensteiner Kirchen. Das spätgotische Sterngewölbe des Chores und das ebenfalls spätgotische Maßwerk der Fenster legen das ausgehende 15. Jh. als Bauzeit nahe. Von einer Restaurierung im 18. Jh. stammen die schönen Stuckverzierungen der Decke im Langhaus und das Deckengemälde, das bei der letzten Innenrenovierung farbenprächtig erneuert wurde. Zu den größten Schätzen der Unterwittstadter Michaelskirche zählt eine Figur des Erzengels Michael, dem Schutzherrn der Kirche. Vermutlich wegen ungeschickter Bemalung galt sie lange Zeit als wertlos. Bei der Renovierung 1952 wurde erkannt, dass die Plastik der Schule Tilman Riemenschneiders zuzuschreiben ist.
Termine zur Besichtigung unter Tel. (06297) 704.

 

Angebote

Sport- und Tennisanlagen
Golfanlage „Kaiserhöhe“

 

Kontakt und Infos

http://www.ravenstein.de/
Stadtverwaltung: Tel. (06297) 9200-0

Osterburken

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Weit über die regionalen Grenzen hinaus ist die Römerstadt an der Deutschen Limesstraße bekannt. Hier befand sich einer der bedeutendsten römischen Militärposten am äußeren germanischen Limes. Spektakuläre Ausgrabungen haben internationales Aufsehen erregt und Osterburken zum Anziehungspunkt für Archäologen und Historiker werden lassen. An kaum einem anderen Standort lässt sich die römische Kultur in ihrer ganzen Vielfalt so nachvollziehen wie in Osterburken.

Das Städtchen findet alljährlich das Interesse von Tausenden von Besuchern, die auf dem Limes-Wanderweg außerhalb der Stadttore Ausblicke in noch unberührte Naturidylle genießen oder in der gemütlichen Altstadt zum Bummeln verweilen. Malerische Winkel wurden hier herausgeputzt und mit viel Liebe zum Detail restauriert.

Die Stadt hat es aber auch verstanden, neue Akzente zu setzen, was mit überregionalen Architekturpreisen belohnt wurde.

Sehenswertes

Am Weltkulturerbe Limes gelegen gibt das hervorragende Römermuseum (ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg) einen kenntnisreichen Einblick in die römische Geschichte der ganzen Region. Über einer 1976 entdeckten Thermenanlage erbaut, präsentiert es kulturhistorische Schätze, die die Geschichte des römischen Reiches, den kulturellen Austausch von Germanen und Römern und das alltägliche und religiöse Leben dokumentieren.

Herausragender Fund ist das berühmte Benefiziarierheiligtum, das von einer Spezialtruppe des römischen Heeres, den Benefiziariern, errichtet wurde. Die Weihesteine sind besonders gut erhalten, bei einigen ist sogar noch ihre ursprüngliche Bemalung zu bewundern. Zu sehen sind neben einer Badeanlage und einer Jupiter-Gigantensäule auch einige Votivsteine, Wochengöttersteine, Funde aus dem Osterburker Gräberfeld und viele Kleinfunde.

Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Führungen unter www.osterburken.de oder bei der Stadtverwaltung Osterburken unter Tel. (06291) 401-23

Die Mauern des Kastells, mit deren Besichtigung man unweit des Römermuseums in Richtung Adelsheim beginnt, zählen zu den am besten erhaltenen Militärbauten der Römerzeit in Südwestdeutschland.

Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk hohen Ranges ist mitten im alten Stadtkern die katholische Pfarrkirche Sankt Kilian, die sich von üblichen Sakralbauten abhebt. Aus Beton gegossene Reliefs des Bildhauers Emil Wachter zieren die Außenseite und den dezent geschmückten Innenraum. Goldumrandete Kreuzwegbilder und der ebenfalls teilweise in Gold gefasste barocke Sakramentsaltar fügen sich harmonisch in den modernen Bau, der im Volksmund stolz die „WachterKirche“ genannt wird.

Ein Abstecher lohnt zum 2 km entfernten Stadtteil Hemsbach, um das romanische Kirchlein St. Mauritius aus dem 12. Jh. zu besichtigen. Das schlichte Gebäude war bis Ende des 18. Jhs. ein wichtiger Wallfahrtsort und Schauplatz des seltenen Kultes der drei heiligen Jungfrauen. Kostbare Wandmalereien zieren das Innere und zeugen von der meisterhaften Kunst des Mittelalters.
Direkt am Limes liegt der schmucke Stadtteil Bofsheim mit seinen hübschen Fachwerkhäusern. Der Turm der evangelischen Kirche aus dem 13./14. Jh. war ursprünglich Teil einer Wehranlage. Blickfang ist auch das 1913 erbaute Neuhaus mit seinen prächtigen Stuckverzierungen.

Zum Stadtteil Schlierstadt gehörig, unweit der Gemeinde Seckach, befindet sich das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Seligental. Nach dem Tod der letzten Äbtissin 1561 wurde das Kloster zu einem Hofgut umgewandelt. Zu besichtigen ist in dem auch heute noch landwirtschaftlich genutzten Anwesen ein romanisches Kreuzrippengewölbe in der Sakristei sowie der Kreuzgang. Anmeldung für Besichtigungen bei der Stadtverwaltung Osterburken unter Tel. (06291) 401-0.

Angebote

Tennisanlagen
Reitanlagen (Osterburken, Bofsheim)
Wanderwege entlang des Limes (www.limesstrasse.de)

Kontakt und Infos

www.osterburken.de
Stadtverwaltung: Tel. (06291) 401-0

Buchen

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Das sehenswerte Städtchen Buchen liegt im Madonnenländchen, jener Landschaft am Ostrand des Odenwaldes, die ihren Namen den vielen Bildstöcken, Mariensäulen und religiösen Kleindenkmalen verdankt. Im Urkundenbuch des Klosters Lorsch, dem sog. Lorscher Codex, wird die Stadt 773/774 als „Bucheim“ erstmals erwähnt und weist seither eine wechselvolle Geschichte vor.

Unter den Herren von Dürn erfolgte 1280 die Erhebung zur Stadt, 1309 kam Buchen zum Erzbistum Mainz. Etwa aus dieser Zeit stammen die teilweise erhaltenen Stadtbefestigungen mit dem eindrucksvollen frühgotischen Stadtturm und der „Kurmainzischen Amtskellerei“. Durch zahlreiche Zünfte, Handel und Handwerk ging es den Buchenern im frühen Mittelalter so gut, dass sie angeblich die Straßen mit Talern hätten pflastern können, man sprach auch vom „Talerstädtchen“. Weit über die regionalen Grenzen hinaus ist Buchen durch die über 500-jährige Fastnachtstradition bekannt.

Sehenswertes

Einem Zufall verdankt die Eberstadter Tropfsteinhöhle im Buchener Stadtteil Eberstadt ihre Entdeckung. Bei Sprengungen im Jahr 1971 öffnete sich an einer Wand in einem Muschelkalksteinbruch ein Spalt. Bereits die ersten vorsichtigen Erkundungen ließen die atemberaubende Schönheit eines Naturdenkmals erahnen, das einmalig in Süddeutschland ist. Eine geführte Höhlenerkundung, bei dem Besucher Tropfsteingebilde wie etwa der „Weißen Frau von Eberstadt“, dem „Elefantenrüssel“ oder einer „Hochzeitstorte“ begegnen können, dauert etwa eine Stunde. Wegen den faszinierenden Sinterbildungen und der eindrucksvollen Ausdehnung auf einer Länge von über 600 Metern ist die Eberstadter Tropfsteinhöhle das südöstliche Eingangstor in den von der UNESCO anerkannten Geopark Bergstraße-Odenwald. Direkt bei der Höhle geben ein geologischer Lehrpfad und ein Naturlehrpfad anschauliche Informationen  zur Erdgeschichte, Karstlandschaft, Flora und Fauna. Weitere Informationen unter: www.buchen.de
oder
www.tropfsteinhoehle.de

Am östlichen Rand der Buchener Altstadt beherbergt die ehemalige „Kurmainzische Amtskellerei“ das Bezirksmuseum Buchen. Das malerische Ensemble, bestehend aus dem „Steinernen Bau“, dem „Trunzerhaus“, der „Zehntscheune“ und dem „Belz´schen Haus“, ist eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Die herausragende Sammlung des Buchener Bezirksmuseums gibt einen umfassenden Einblick in die Lebenswelt und Geschichte der Region. Infos unter: www.bezirksmuseum.de

Das wohl markanteste Wahrzeichen Buchens ist das sehenswerte Alte Rathaus am Marktplatz. Die Torbögen sind mit steinernen „Neidköpfen“ versehen, die böse Geister fernhalten sollten. In der Altstadt lassen sich in malerischen Winkeln stattliche Fachwerkhäuser, die katholische Stadtkirche St. Oswald, das sog. Beginenklösterle mit Heilkräutergarten und die Buchener Mariensäule entdecken. Am Oberen Marktplatz trifft man auf den Buchener Narrenbrunnen mit lustigen Figuren der Buchener Fastnacht.

Naturliebhaber erkunden die Landschaft auf gut ausgebauten und beschilderten Wander- und Radwegen. Gemütliche Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen bis hin zu Ferien auf dem Bauernhof runden das touristische Angebot ab.

Angebote

Hallenbad, Waldschwimmbad, Wohnmobilstellplatz,  Tennisplätze, Reitanlage

Kontakt und Infos

www.buchen.de,
Verkehrsamt Buchen (Odw.) Tel. (06281) 2780

Hotels, Gasthäuser, Pensionen in Buchen

Hotel Prinz Carl
Hochstadtstr. 1, Tel. (06281) 52 69 0

Hotel Reichsadler
Walldürner Str. 1, Tel. (06281) 52 26 0

Hotel Ringpark
V. Leiningen Str. 3, Tel. (06281) 55 10 40

Pension Café Riesen
Marktplatz 1, Tel. (06281) 55 10 30

Hotel Löwen
Buchen - Hettigenbeuern, Tel. (06286) 275

Gasthaus Engel
Buchen - Hettigenbeuern, Tel. (06286) 287

Pension Haus am Wald
Buchen - Hettigenbeuern, Tel. (06286) 12 60

Gasthaus  Zum Schwanen
Buchen - Hainstadt, Tel. (06281) 28 63

Hotel  Zur Schmiede
Buchen - Hollerbach, Tel. (06281) 53 10

 

Preise und Ausstattung auf Anfrage
Informationen über Wohnmobilstellplätze,
Ferienwohnungen, Privatzimmer und weitere Angebote unter www.buchen.de

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